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Verkehrshaus der Schweiz

Luzern, Schweiz

Erweiterungsbau „House of Energy“ mit nachhaltiger Energieversorgung und exzellenter Raumakustik.

Projektübersicht
Das Mehrzweckgebäude "House of Energy" im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern, eröffnet im April 2023, ersetzt die ehemalige Schienenhalle 1 von Otto Dreyer und vereint moderne Architektur mit nachhaltiger Energieversorgung. Das von Gigon/Guyer Architekten aus Zürich geplante Gebäude bietet eine Vielzahl von Nutzungen: Ausstellungsräume, Konferenzsäle und Büroräumlichkeiten für die Administration des Verkehrshauses und angeschlossene Organisationen. Mit einer Gesamtfläche von 7.985 Quadratmetern und einer Höhe, die sich am benachbarten IMAX-Filmtheater orientiert, stellt das Gebäude eine wichtige Erweiterung des Museumskomplexes dar.

Architektur und Design

Das Gebäude beeindruckt durch seine polygonale Form und die Integration eines begrünten Innenhofs, der zur Belichtung der Büroflächen beiträgt. Die Fassade des Mehrzweckgebäudes besteht aus Metallkassetten und perforierten Blechen, die nicht nur optisch ansprechend sind, sondern auch wichtige Funktionen erfüllen, wie den sommerlichen Sonnenschutz und die akustische Dämpfung. Durch die innovative Gestaltung mit Photovoltaik-Elementen, die in die Fassade integriert sind, verbindet das Gebäude Energieeffizienz mit ästhetischem Anspruch.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Die Energiezentrale des Gebäudes nutzt eine Wärmepumpenheizung, die mit Seewasser betrieben wird, um das gesamte Verkehrshaus-Areal nachhaltig zu versorgen. Das Gebäude erfüllt den Minergie-P-Standard, was durch Maßnahmen wie Dämmstärken von bis zu 30 cm, einem thermoaktiven Bauteilsystem (TABS) in den Bürodecken und einem moderaten Öffnungsanteil der Fenster erreicht wird. Diese Elemente tragen nicht nur zur Energieeffizienz bei, sondern sorgen auch für ein angenehmes Raumklima.

Akustik und Raumkomfort

Eine herausragende Komponente des Projekts ist die großflächige raumakustische Grundbedämpfung der Sichtbetonflächen, die durch den Einsatz des Schallabsorbers Sorp 10® erzielt wird. Ergänzend dazu wurden weitere Akustikmaßnahmen integriert, um eine Raumakustik zu schaffen, die den spezifischen Anforderungen der verschiedenen Nutzungen gerecht wird. Diese Maßnahmenkombination sorgt in den Besprechungsräumen, den Open-Space-Büroflächen und auch der Kantine für eine akustische Umgebung, die die Konzentration und das Wohlbefinden der Nutzer optimal unterstützt und ein der Nutzung entsprechendes Umfeld gewährleistet.

Fazit
Das "House of Energy" im Verkehrshaus der Schweiz ist ein herausragendes Beispiel für die gelungene Verbindung von moderner Architektur, nachhaltiger Energieversorgung und exzellenter Raumakustik. Die großflächige Kombination des Schallabsorbers Sorp 10® in den Sichtbetondecken mit weiteren gezielten Akustikmaßnahmen führt zu optimalen raumakustischen Bedingungen, die sowohl den Erfolg des Projekts als auch die hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern unterstützen. Mit seiner innovativen Gestaltung setzt das Gebäude neue Maßstäbe für multifunktionale Bauten im Museumssektor und markiert einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des Verkehrshauses Luzern.

Statement - Neubau House of Energy - Max Frank Sorp 10®

Der Neubau «House of Energy» auf dem Areal des Verkehrshaus der Schweiz fügt sich nahtlos in eine bestehende Gebäudekette ein, ist aber gleichzeitig der Standort der neuen modernen Areal-Energiezentrale mit Seeenergie aus dem Vierwaldstättersee. Um mit energieeffizienten Niedertemperatursystemen das Gebäude heizen und kühlen zu können entschied man sich bei der Wärme- bzw. Kälteverteilung für ein TABS-System* in den tragenden Ortbeton-Decken zu installieren.
Diese Voraussetzung und der Wunsch der Bauherrschaft nach sauberen und möglichst rohen Decken führte zur Entscheidung, keine Deckenbekleidungen einzuplanen und dadurch auch grosse Fenster ohne Sturz an die Decke führen zu können. In den Doppelböden sind wir damit flexibel für die Verteilungen der übrigen Medien, das Tageslicht fällt auf die Arbeitsflächen und die Brüstungen helfen neber statischer Wirksamkeit mit, Wärme und Kälte zu speichern.
Rund 3'600 m² Bürofläche auf 3 Geschossen wurden mit Sorp 10® im Grundausbau ausgeführt und es konnte damit auf teure Deckenverkleidungen im Mieterausbau verzichtet werden ohne sichtbare technische Installationen zu haben. Die Verlegearbeiten durch den Baumeister wurden dabei sehr sorgfältig und sauber durchgeführt was uns dazu bewegte, die Sorp 10® Elemente nicht wie üblich zu verputzen, sondern die Elemente mit der übrigen Decke roh im Sichtbeton-Design zu belassen.
Nicht nur die akustischen, sondern vor allem auch die optischen Ergebnisse überzeugen mich dabei: die Einlagen geben der weiten Decke eine tolle Struktur und ein wohltuendes Grundmuster, und dies trotz der nicht orthogonalen Grundrissform. Das sonst kühl wirkende Sichtbetonlayout wird durch die Sorp 10® Elemente spürbar aufgewertet und diese werden so (eigentlich ungewollt) neben den akustischen Eigenschaften zum spannenden architektonischen Gestaltungselement.

*Energieeffiziente, innovative Systemlösung für das Beheizen und Kühlen von Gebäuden jeglicher Art, dabei wird die Gebäudemasse, namentlich der Beton, als Energiespeicher und Strahlungsfläche genutzt, was sich positiv auf die Leistungseffizienz von Wärmepumpen auswirkt und die anfallenden Energiekosten erheblich zu senken vermag.

Text: Architekt Michael Kretz, Projektleiter Bauherr Verkehrshaus der Schweiz

Bauwerkstyp:

Kultur & Bildung

Bauherr:

Verkehrshaus der Schweiz, Luzern

Architekt:

Annette Gigon / Mike Guyer Architekten, Zürich
https://www.gigon-guyer.ch/de/

Fachplaner:

Bauleitung:
Büro für Bauökonomie AG, Luzern
Bauingenieur:
Schubiger AG, Luzern
Elektrotechnik:
Scherler AG Luzern
Haustechnik:
Markus Stolz + Partner AG, Luzern
Bauphysik:
RSP Bauphysik AG, Luzern

Bauunternehmen:

Anliker Holding AG
https://www.anliker.ch/

Fertigstellung:

 04/2023

Projektlink:


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