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Axel Springer Neubau

Berlin, Deutschland

Eine offene Terrassenlandschaft die ein "Tal" formt schafft eine informelle Bühne in der Mitte des Gebäudes zur Kommunikation innerhalb des Medienkomplexes.

Die weit aufgerissene Südwestecke und eine offene Terrassenlandschaft formen das Zentrum für kreative Ideen. Neben digitalen Abteilungen sollen auch der Redaktion von WeltN24 bis zu 3500 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Das Haus soll den Übergang des Unternehmens von der analogen in die digitale Welt unterstützen. Über eine Lobby im Erdgeschoss, eine sogenannte „meeting bridge“ und eine „roof-top bar“ eröffnet sich das Gebäude auch für die Stadtbevölkerung. Die „meeting bridge“ ist eine Aussichtsplattform, die neben dem Blick auf die Stadt auch Einblick in die Arbeitsprozesse der Springermannschaften gewährt.
Ein Großteil der konzeptionellen Entwurfsarbeit war der Aufrechterhaltung der außergewöhnlichen räumlichen und visuellen Qualität des Atriums als natürliche Lichtquelle für das Gebäude gewidmet. Ein vom Tageslicht durchfluteter Raum schafft Wohlbefinden, Motivation und Produktivität. Der visuelle und thermische Komfort wurde mithilfe von thermischen Gebäudesimulationstools, Luftströmungssimulation (CFD) und dynamischer Tageslichtanalyse bewertet.

Das spektakuläre Architekturkonzept von Rem Koolhaas besticht insbesondere durch ein bis zu 45 m hohes Atrium, das sich durch das gesamte Gebäude zieht und sich zum bestehenden Verlagsgebäude von Axel Springer hin öffnet. Der Schallabsorber Sorp 10® wurde in den bauteilaktivierten Decken der Stockwerke 1 bis 4 zum Einsatz gebracht.
Den Mitarbeiter in den modernen Open-Space-Bürolandschaften und auch kleineren Bürozonen wird durch die bauteilaktivierten Sichtbetondecken und dem darin eingebetteten Schallabsorber Sorp 10® sowohl thermischer als auch raumakustischer Komfort zur Verfügung gestellt. Durch die gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen entsteht in diesem Neubau für die Mitarbeiter ein ideales Arbeitsumfeld.

Bauwerkstyp:

Bürogebäude

Bauherr:

Axel Springer SE, Berlin

Architekt:

Rem Koolhaas, OMA (Office for Metropolitan Architecture)

Fachplaner:

Fertigstellung:

12/2019

Projektlink:


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